Kuscheltiere und Teddybären

Es ist völlig egal, wie lange Kinder in ihrem Spiel vertieft sind: irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem das Spiel uninteressant wird und sie Ruhe benötigen und eine Pause einlegen. Je kleiner das Kind, umso häufiger möchte es nun mit Mama oder Papa kuscheln.

Haben die Eltern nun aber keine Zeit, so wird sich das Kind vermutlich mit seinem Lieblings-Kuscheltier oder seinem Lieblings-Teddybären in eine ruhige Ecke zurückziehen. Was liegt also näher, einem Kind einen richtig großen Teddybären, einen sogenannten XXL-Bären zu schenken?

Wir haben mit dem Betreiber der Seite Riesenteddys.de gesprochen und in diesem Artikel zusammengefasst, worauf Sie beim Kauf eines Kuscheltieres oder Teddybären zu achten haben.

 

Kinder lieben Teddybären und Kuscheltiere

spielzeug teddy

Man glaubt es kaum: Neben Mama und Papa sind Kuscheltiere zumindest bis zur Einschulung die besten Freunde unserer Kinder. Aber selbst mit zwölf, dreizehn oder gar 14 Jahren nehmen Kinder oft noch ihren Teddybären in den Arm. Natürlich werden sie es weder offen zugeben noch zeigen.

Teddybären sind kleine Tröster, ihnen werden Sorgen und Nöte anvertraut und ab und an auch der Zorn an ihn ausgelassen. Kleinere Kinder spielen alltägliche Situationen mit ihnen nach und wenn ein Kind traurig ist, hält es häufig den Teddy einfach im Arm. Gerade junge Mädchen, die den ersten Liebeskummer ihres Lebens erleben, halten dann wieder einen längst vergessenen Teddybären aus ihrer Sammlung fest im Arm.

 

Wann verschenkt man einen Riesenteddy?

Bereits die Geburt eines Kindes kann man nutzen, um ein Kuscheltiere zu verschenken. Hier sollte es nicht unbedingt ein Riesen Teddybär sein, sondern vielleicht eher ein Schmusetuch (auch Schnüffeltuch) genannt. Diese erinnern häufig bereits an Stofftiere, haben angedeutete Arme und Beine und ein Gesicht.

Ist das Kind bereits größer, so kann man einen Riesen Teddybären verschenken. Dies geht zum Beispiel zur Einschulung, aber auch Kommunion/Konfirmation oder zum Geburtstag/Weihnachten. Von einem Riesenteddy spricht man, wenn er eine Größe zwischen 1,50 m und 2 m erreicht.

Für die Größe gibt es übrigens eine einfache Faustformel: je größer der Teddy, umso mehr werden die Augen des beschenkten Kindes strahlen.

 

Schmusetier ist nicht gleich Schmusetier

Wer ein Schmusetier kauft, der sollte auf Qualität achten. Insbesondere aus dem asiatischen Raum kommen immer wieder Teddybären und andere Kuscheltiere von schlechter Qualität auf den europäischen Markt. Schadstoffe sind häufig, die verwendeten Materialien minderwertig, die Qualitätsstandards niedrig und nicht selten werden die Bären oder Kuscheltiere in Kinderarbeit und zu einem Hungerlohn gefertigt.

Es macht daher Sinn, Qualitätsware aus Europa zu erwerben. Im Bereich der Teddybären, aber auch vieler anderer Kuscheltiere, sind die deutschen Teddymanufakturen (an dieser Stelle sei stellvertretend für alle die Firma Steiff erwähnt).

 

Darauf achten

Wenn Sie folgende Punkte beachten, werden sie vermutlich das richtige Kuscheltier erwerben und nicht viel falsch machen:

  1. Machen Sie eine Geruchsprobe! Riecht das Fell/der Stoff unangenehm, sind Schadstoffe möglich.
  2. Zupfen Sie! Lösen sich Flusen oder Haare, so kann insbesondere ein kleines Kind daran ersticken, denn kleine Kinder nehmen häufig das Stofftier in den Mund.
  3. Prüfen Sie alle vernähten Teile (Nase, Augen), sowie auch alle Nähte, auf festen Halt. Kleine Kinder können lose Kleinteile verschlucken und daran ersticken.
  4. Das Kuscheltier muss schwer entflammen war sein.
  5. TÜV Siegel und das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) zeigen, dass das Schmusetier den deutschen Sicherheitsstandards entspricht.
  6. Waschbarkeit, nach Möglichkeit bei mindestens 60 °C, bietet den Eltern die Möglichkeit, Hausstaubmilben Schmutz und andere Untereinheiten regelmäßig zu entfernen.